«Die Lage in der Region wird sich wieder entspannen»

In der Region kriselt es, Katar wird von seinen Nachbarn zunehmend isoliert. Die WM 2022 in Katar sei deshalb aber nicht in Gefahr, so Infantino.

Optimistisch: Gianni Infantino am Champions-League-Final in Cardiff. (3. Juni 2017).

Optimistisch: Gianni Infantino am Champions-League-Final in Cardiff. (3. Juni 2017). Bild: Getty/ Shaun Botterill

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Fifa-Präsident Gianni Infantino äussert sich erstmals zur diplomatischen Krise in Katar. Die Weltmeisterschaften 2022 sieht er nicht in Gefahr.

«Im Moment sehen wir uns tatsächlich mit einer diplomatischen Krise in Katar konfrontiert. Dennoch bin ich überzeugt und optimistisch, dass sich die Lage in der Region wieder entspannen wird», meinte der Fifa-Chef gegenüber der Zeitung «Matin Dimanche». «Falls die Fifa einen Beitrag leisten kann, um in irgendeiner Weise zu helfen, werden wir unsere Hilfe selbstverständlich anbieten.»

Man werde die Entwicklungen in der Region sorgfältig beobachten und stehe in Kontakt mit den Behörden von Katar, sagte Infantino weiter. «Die Aufgabe der Fifa bleibt aber in erster Linie die Pflege des Fussballs und nicht die Einmischung in geopolitische Fragen.»

Mehrere arabische Golfstaaten sowie Ägypten haben ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Sie werfen dem Emirat die Unterstützung islamistischer Terrorgruppen vor. Katars Nachbarländer Saudiarabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate haben gar die Grenzen zu Katar geschlossen. Zudem forderten sie Bürger des Emirats auf, in spätestens 14 Tagen auszureisen, wie der mit saudi-arabischen Geldern finanzierte TV-Kanal al-Arabiya meldete. (sep/si)

Erstellt: 11.06.2017, 11:35 Uhr

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