«Peinlich? Da fällt mir nichts ein»

Ein aussergewöhnliches Interview: Die GC-Spieler Heinz Lindner und Raphael Holzhauser standen am Zukunftstag einer Schar von Jungreportern von GC und Tamedia Rede und Antwort.

Rund 25 Nachwuchsjournalisten löcherten die GC-Profis Heinz Lindner und Raphael Holzhauser am Zukunftstag. Video: Marco Pietrocola/Tamedia

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Was ist das Peinlichste, was Ihnen je passiert ist?
Raphael Holzhauser: Das ist eine gute Frage, da muss ich kurz überlegen. Da fällt mir eigentlich nichts ein.

Wieso spielen Sie bei GC?
Heinz Lindner: Der Sportchef Matthias Walther hat mich überzeugt. Und ich kann bei den Grasshoppers viel spielen im Gegensatz zu den beiden Jahren bei Eintracht Frankfurt!

Was ist das Emotionalste, was Ihnen je passiert ist? Lindner: Mit Austria Wien der Einzug in die Gruppenphase der Champions League und der Meistertitel in Österreich.
Holzhauser: Auch bei mir war es mit Austria Wien. Die Europa League und speziell das Spiel gegen die AS Roma, das 3:3 endete, das war schon sehr emotional.

Wer ist der bessere Autofahrer von Ihnen?
Holzhauser: Autofahrer der Heinz, aber ich bin der bessere Tischtennisspieler.

Wie sieht die Taktik der Mannschaft aus?
Lindner: Das bleibt geheim.

Was sind Ihre Stärken?
Lindner: Meine Stärken sind die Reflexe und das Spiel auf der Linie. Dazu wird mein Spiel mit den Füssen immer besser. Dadurch kann ich der Mannschaft helfen.
Holzhauser: Bei mir sind es das Passspiel und die Erfahrung. Ich bin erst 25, aber ich bin schon lange dabei.

Wer war als Kind Ihr Vorbild im Fussball ?
Holzhauser: Für mich war das Zinédine Zidane.
Lindner: Mein Vorbild war immer Oliver Kahn.

Was zeichnet für Sie ein Fussballtalent aus?
Holzhauser: Es muss folgende Eigenschaften besitzen: Wille, Ehrgeiz und Disziplin.

GC ist im Moment auf dem letzten Platz.Was sagen Sie dazu?
Lindner: Es ist natürlich keine schöne Situation, weder für uns Spieler noch für den ganzen Club und die Fans. Es ist aber auch eine Momentaufnahme, und wir tun alles dafür, das die Situation nicht lange andauert. Im Endeffekt zählt, wie es Ende Saison aussieht, und unser Glück ist, dass alles nahe beieinander ist. Wenn man zwei, drei Spiele gewinnt, ist man wieder bei den europäischen Plätzen.

Was wäre, wenn GC absteigen würde?
Holzhauser: An so etwas denkt man gar nicht. Man muss immer positiv bleiben, bei uns haben solche Gedanken bei keinem Spieler Platz im Kopf.

Haben Sie Vertrauen in Ihre Verteidigung?
Lindner: Natürlich, ich habe Vertrauen in alle Mitspieler. Vertrauen ist extrem wichtig, ein Grundstein, um erfolgreich zu sein. Und Vertrauen braucht es ganz besonders, wenn es einmal nicht so läuft.

Lamborghini oder Ferrari?
Holzhauser: Für mich Lamborghini, diese Marke bin ich schon einmal gefahren.
Lindner: Ich habe beide Marken zuhause. (schallendes Lachen) Nein, für mich auch. Lamborghini.

Welches war das schönste Tor/die schönste Parade in Ihrer Karriere?
Holzhauser: Bei mir ist das klar, das war ein Volleytor in der Europa League gegen die AS Roma. Bei Heinz weiss ich nicht, der hat ja nicht so viele gute Paraden in dieser Saison. (schmunzelt)
Lindner: Mir fällt eine Szene aus der österreichischen Liga ein, als ich einen Ball ganz gut gehalten habe. Und dann habe ich gegen Diego Costa einen Elfmeter gehalten in der Champions League.

Für TA-Media waren im Einsatz die Jungreporter: Felipe Nussbaumer, Timo Klingler, Len Kägi, Raphael Renaux, Giuliano Scarpa, Kimmo Renfer und Sascha Furrer. (mke/pmb)

Erstellt: 08.11.2018, 19:24 Uhr

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