Die Party beginnt in Wollishofen

Drei Tage dauert die Lethargy in der Roten Fabrik. Wir zeigen, welche Livesets niemand verpassen sollte.

Der Sonntagmorgen an der Lethargy gehört für viele zu den Highlights des Street-Parade-Wochenendes.

Der Sonntagmorgen an der Lethargy gehört für viele zu den Highlights des Street-Parade-Wochenendes.

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Convextion
Ein Liveset aus Detroit? Nein, aus Dallas. Convextion ist ein Alteingesessener der Szene. Und spätestens seit Ende der 90er Kult, etwa dank seiner klassischen Electro-Produktionen als E.R.P. Gerard Hanson – er ist kein wild peitschender Club-Cowboy, eher das Gegenteil: ein Zen-Astronaut des Techno. Er mag die Versenkung, die Konzentration auf Maschinen. Convextion ist auf der Suche nach dem Wurmloch, das im Club Zeit und Raum verschluckt. Ob er es findet oder auch nicht: Man ist in einer Sphäre, wo der Groove nur noch schön schimmert.

Samstag, 1 Uhr


Dubokaj
Ein Liveset aus Jamaica? Nein, aus Bern. Dubokaj macht Tracks, die einem Leib und Seele massieren. Für Daniel Jakob ist es das: Dub aus den Alpen. Und so unternimmt der frühere Filewile-Musiker in seinem Soloprojekt rhythmische Trips durch verrauschte Bergwelten. Dubokajs Bässe kugeln auch mal Richtung Südafrika: Die letzte EP hat er mit dem Johannesburger Sänger Fortune Shumba aufgenommen. Aussergewöhnlich, dass Dubokaj jetzt zu so später Stunde an der Lethargy spielt. Die Nacht freut sich drauf.

Samstag, 5.30 Uhr


Paranoid London
Ein Liveset aus London? Logisch, aus London. Paranoid London hatten mit «Paris Dub 1» eine Superwaffe für DJs gebaut. So dreckig klang dieser Track, so wahnsinnig wummerte er aus den Boxen, dass er einen Szenetempel wie die Berliner Panorama Bar in Schutt und Asche legte. Acid! Musik, die klingt, als wäre sie einst in einem schummrigen Warehouse entstanden. Zu dieser Retrostrategie gehörte auch, dass sich Paranoid London einen Schleier um die Identität hüllten. Heute weiss man: Die zwei Clubbombenbastler heissen Gerardo Delgado und Quinn Whalley.

Freitag, 3 Uhr

Tagespass ab 20 Franken/Festivalpass 85 Franken Fr/Sa ab 22 Uhr, So ab 13 Uhr (Zueritipp)

Erstellt: 09.08.2017, 16:29 Uhr

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